DJ Chupa

Hallo, ich bin Chupa und arbeite als Moderator (MOD-Chupa) im deutschen Habbo Hotel und kümmere mich als technischer Leiter darum, dass den DJs ein reibungsloser Sendebetrieb möglich ist.
Ende 2005 wurden, wie sich viele von euch sicher noch erinnern, die Hobbas (ehrenamtliche Chat-Helfer) abgeschafft. Diese Entscheidung führte zu großer Sorge um die Hotelsicherheit und zu vielen Rückfragen und Erklärungsbedarf.
Zu dieser recht anstrengenden Zeit hörte ich zufällig eine Sendung mit Becs (Community Director für alle Habbo Hotels) auf dem englischsprachigen Habbo-Radio www.habbohut.com, in der sie die Gründe für die Entscheidung, die Hobbas abzuschaffen, erklärte und Fragen der Zuhörer dazu beantwortete.
Nach dieser Sendung wurde mir klar, dass wir so ein Radio auch für das deutsche Hotel brauchen. Ich begann, mit verschiedener Software zu experimentieren und landete ziemlich schnell bei Shoutcast, einer weit verbreiteten Technik für Internet-Radios und startete die ersten Sendungen.
Schnell fand ich die ersten begeisterten Hörer und spannte einige vertrauenswürdige Habbos und meine Kollegin Puddy als DJs mit ein; ebenso schnell zeigte sich, dass so ein Radio von der Community dankbar angenommen wird. Nach zuerst wenigen DJs und wenigen Sendungen haben wir nun ein Team mit 25 DJs und mindestens 42 Stunden wöchentlicher Sendezeit und gelten unter den deutschen Webradios schon als ein "großes" Radio.
Eine weitere Motivation, dieses Radio zu gründen, waren die vielen illegalen Webradios von Habbos, die es schon vor Habbofun Radio gab. Zwar können diese meist nur wenige Hörer versorgen; jedoch wissen die meisten Betreiber nicht, in welche rechtlichen Schwierigkeiten sie sich damit bringen. Leider ist es so, dass der Betrieb eines Radios Geld kostet und nicht so einfach zu erstellen ist, wie eine Fanseite bei einem Provider mit kostenlos-Webspace. Deshalb macht es Sinn, ein großes Radio für viele DJs zu betreiben, bei dem die rechtlichen Formalitäten eingehalten werden und dessen Finanzierung geklärt ist, damit sich die DJs auf ihre Sendung konzentrieren können.
Ich selbst sende selten und für viele "zu wenig". Obwohl ich meine treuen Zuhörer gern mit meiner Musikauswahl und Moderation beglücke, gibt es oft vieles im Hintergrund des Radiobetriebs, um das ich mich kümmern muss, damit alles läuft. Aber wann immer es mir möglich ist, schnappe auch ich mir das Headset und gehe "on Air"; häufig auch spontan oder als Ersatz.
Natürlich bin ich sehr stolz darauf, als "Vater" dieses Radios zu gelten. Aber um ehrlich zu sein: inzwischen führt dieses Radio ein Eigenleben und ich stehe mit der selben Ehrfurcht vor diesem gewaltigen, gemeinsam aufgebauten Projekt, wie die meisten Hörer und DJs auch.
DAS RADIO LEBT!
Chupa
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